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Orts­netz­ruf­num­mern

Nutzungszweck

Anbieter von Telekommunikationsdiensten stellen ihren Kund*innen Zugänge zum öffentlichen Telefonnetz bereit. Dazu teilen sie den Kund*innen Rufnummern zu, unter denen die Netzzugänge erreichbar sind. Über den Netzzugang können Verbindungen zu anderen Teilnehmer*innen aufgebaut werden.

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die Zuteilung und Nutzung der Ortsnetzrufnummern ist die Verfügung 25/2006 konsolidierte Fassung vom 06.05.2020 (pdf / 242 KB) .

Rufnummernstruktur

Für die Adressierung der Netzzugänge zum öffentlichen Telefonnetz ist die Bundesrepublik Deutschland in 5200 Ortsnetzbereiche eingeteilt. Jedem Ortsnetzbereich ist eine zwei- bis fünfstellige Ortsnetzkennzahl zugeordnet.

Ortsnetzrufnummern setzen sich aus einer Ortsnetzkennzahl, auch als Vorwahl bekannt, und einer Teilnehmerrufnummer zusammen. Möchte eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer andere Teilnehmer*innen des gleichen Ortsnetzes erreichen, ist bei den meisten Telekommunikationsunternehmen die Anwahl der Teilnehmerrufnummer ausreichend. Um eine Verbindung zu einer Teilnehmerin/einem Teilnehmer eines anderen Ortsnetzbereichs aufzubauen, müssen der Teilnehmerrufnummer die Verkehrsausscheidungsziffer 0 und die entsprechende Ortsnetzkennzahl vorangestellt werden.

Die Ortsnetzkennzahl erlaubt einen Rückschluss auf die geographische Lokation des Netzzugangs.

Hinweis:
Zuteilung und Nutzung von Ortsnetzrufnummern für Covid 19-Testzentren
Für den Betrieb von Covid 19-Testzentren können ausnahmsweise Ortsnetzrufnummern zugeteilt und genutzt werden, ohne dass der sog. Ortsnetzbezug erfüllt wird. Die Rufnummern können in diesem Rahmen auch von den kooperierenden Franchise-Nehmern genutzt werden. Näheres finden Sie in der Mitteilung 57/2021, Amtsblatt 05/2021 vom 10.03.2021   (pdf / 13 KB)